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Archiv der Kategorie: Besondere Trickfilme

LEGO CL!CK

GB 2010
Regie: Blue Source

Ein bezaubernder, surrealistischer kleiner Werbefilm für Lego – eine Stop-Motion-Animation.

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LA LEYENDA DEL ESPANTAPAJAROS

(dt.: Die Legende der Vogelscheuche)
Spanien 2008
Regie: Carlos Lascano

Bevor ich mich für ein paar Tage in den wohlverdienten Urlaub absetze, hier noch ein Leckerbissen des spanischen Trickfilms!
Da der Begleitkomentar Spanisch gesprochen ist, hier ein kleine Zusammenfassung:
Die Vogelscheuche versteht einfach nicht, weshalb ihr die Raben aus dem Weg gehen. Sie ist einsam und möchte mit ihnen in Kontakt treten. Als eines Tages eine verletzte Krähe vor ihren Füssen landet, rettet die Vogelscheuche ihr das Leben. Die Krähe ist erstaunt – sie dachte immer, die Vogelscheuche sei ein Monster.
Als die Scheuche sich eines Tages aufmacht, die Menschen zu besuchen, wird sie von ihnen als Monster angesehen und verbrannt.
Die Raben jedoch, die inzwischen über das wahre Wesen der Vogelscheuche ins Bild gesetzt worden sind, sammeln ihre Asche auf und übergeben sie dem Wind. Und nun kann die Vogelscheuche endlich mit ihren gefiederten Freunden fliegen.
Die Raben sind seit diesem Tag schwarz wie Asche.
Wer mehr über den Film, der es in die Vor-Auswahl der Academy Awards geschafft hatte und über seinen Macher wissen möchte, dem sei Carlos Lascanos Homepage empfohlen.

 

OS QUINDINS DE IAIÁ (aus Walt Disneys „Three Caballeros“)

Aus aktuellem Anlass offeriere ich Euch heute eine Sequenz aus meinem – neben Fantasia – zweitliebsten Disney-Film, Three Caballeros. Der aktuelle Anlass ist eine Rezension, die ich eben auf meinem anderen Blog Hauptsache Stummfilm über Three Caballeros veröffentlicht habe.
Wer also nach dem Ausschnitt neugierig geworden ist, sei hier herzlich zum Weiterlesen eingeladen…

 
2 Kommentare

Verfasst von - 3. Oktober 2011 in Besondere Trickfilme, Walt Disney

 

DIE SCHLACHT VON KERZHENETS

UdSSR, 1971
Regie: Ivan Ivanov-Vano und Yuri Norstein
Dauer: 10 min
Meine Bewertung: * * * * *

Ein aussergewöhnlicher russischer Stop-Motion-Film, dessen Animationen auf russischen Ikonenmalereien aus dem 14. und 16. Jahrhundet basieren. Die Musik aus Rimsky-Korsakoffs Oper Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitezh, auf deren Legende auch der Film – allerdings relativ locker – basiert.

 

THE TORTOISE AND THE HARE

SILLY SYMPHONY
Walt Disney, 1935
Regie: Wilfred Jackson
Dauer: 8.26 min
Meine Bewertung: * * * *


Die Verfilmung von Aesops Fabekl vom Hasen und der Schildkröteist ein Meilenstein des Zeichentrickfilms. Erstmals wurde hier Geschwindigkeit in einem Trickfilm total überzeichnet dargestellt. Heute erscheint der rasende Hase alltäglich – 1935 war er eine Sensation!

 

CLAIR DE LUNE

Walt Disney, 1940
Regie: Samuel Armstrong
Dauer: 6.30 min
Meine Bewertung: * * * * *

Walt Disneys Fantasia (1940) war eigentlich als Film gedacht, der sein Aussehen immer wieder verändern sollte: Die sieben Episoden, die je ein Stück klassischer Musik illustrierten, sollten mit den Jahren nach und nach durch neue ersetzt werden.
Doch soweit kam es nicht: Disney war nicht nur mit dieser Idee des „nachwachsenden Films“ seiner Zeit weit voraus, auch das Konzept und die Umsetzung überforderte das damilige Kinopublikum. Der Original-Fantasia blieb in der ursprünglichen Form bis heute bestehen.
Nur ein Segment blieb übrig, es sollte später eingesetzt werden: Clair de Lune, nach der Musik von Claude Debussy.
Hier ist es, mit einer manipuliereten Stokowski-Intro aus dem Originalfilm.

 

APRÈS LA PLUIE

Frankreich, 2009
Realisiert von Charles-André Lefebvre, Manuel Tanon-Tchi, Louis Tardivier, Sébastien Vovau, Emmanuelle Walker
Dauer: 3 min
Meine Bewertung: * * * *

In eine sonderbare Wasserwelt entführt uns dieser rätselhafte französische Fantasy-Kurzfilm der Gobelins-Animationsschule.
Ein kleiner Junge lockt mit einer Banane ein verspieltes blaues Wassertier an, das ihn mitnimmt in seine feuchte Welt – oder ist es vielleicht umgekehrt?