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Archiv der Kategorie: Trickfilm der Woche

THE SKELETON DANCE

SILLY SYMPHONY
Walt Disney, 1929
Regie: Walt Disney
Dauer: 5.30 min
Meine Bewertung: * * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 11. bis 18. Mai

Disneys erste Silly Symphony, der berühmte Skeleton Dance – für alle, die den Film noch nicht kennen. Der Film wurde zur Gänze von Ub Iwerks gezeichnet, der später übrigens für Columbia ein Remake davon anfertigte – Skeleton Frolics. Den gibt’s nächste Woche auf diesem Blog zu sehen.

 

DIE ANDERE SEITE

UdSSR, 1993
Regie: Mikhail Aldashin
Dauer: 8.06 min
Meine Bewertung: * * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 4. bis 11. Mai (zusammen mit
The Plastics Inventor)


Den beiden Würmern, die erstmals den Kopf aus der Erde strecken und unsere Welt sehen, erscheint „die andere Seite“ zunächst wunderschön. Doch das täuscht – sie entpuppt sich ziemlich schnell als Ort des Schreckens… Russischer Animationsffilm, der auch ohne Russischkenntnisse verstanden werden kann.

 

THE PLASTICS INVENTOR

DONALD DUCK
Walt Disney, 1944
Dauer: 7.09 min
Meine Bewertung: * * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 4. bis 11. Mai (zusammen mit
Die andere Seite)


Donald Duck backt sich ein Flugzeug – in diesem herrlich absurden Cartoon stimmt von der Animation über den herrlich blödsinnigen Text bis zu den schrägen Einfällen alles.
The Plastics Inventor versteht sich als bissigen Kommentar auf das heraufziehende Plastikzeitalter. Eine von Carl Barks letzten Arbeiten für Disneys Trickfilmstudio (er war am Skript beteiligt).

 

A QUOI CA SERT L’AMOUR

Frankreich, 2006
Regie: Louis Clichy
Dauer: 3 min
Meine Bewertung: * * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 20. April bis 27. April (zusammen mit Die Kuh und der Mond)

A quoi ça sert l’amour? (wozu ist die Liebe eigentlich gut?), so fragten einst Edith Piaf und Theo Sarapo in diesem herrlichen Chanson. Louis Clichy illustriert es mit einem dramaturgischen par-force-Ritt durch die Stationen einer wechselvollen Beziehung in seinem wunderbaren Trickfilm: Liebe, Streit, Trennung, Seitensprung, Versöhnung – alles, was eine Beziehung ausmachen kann in drei Minuten und in einem wahren Höllentempo. Ein feel-good-Trickfilm mit happy ending.

 

KRAVA NA MJESECU

(dt. Die Kuh und der Mond)
Jugoslawien 1959
Regie: Dusan Vukotic
Dauer: 10.31 min
Meine Bewertung: * * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 20. April bis 27. April (zusammen mit A quoi ça sert l’amour)


Dušan Vukotić (1927 – 1998), oscardekorierter jugoslavischer Regisseur, Autor und Trickzeichner, war das wohl das bekannteste Mitglied der „Zagreber Schule“. Die Kuh und der Mond gehört zu den typischen Werken der Zagreb Film. Leute in meinem Alter werden beim Ansehen nostalgische Gefühle entdecken, denn in den Siebzigerjahren waren diese kleinen Filmjuwelen öfter im Fernsehprogramm zu sehen; am bekanntesten davon war die Serie um Professor Balthazar.

 

WHO KILLED WHO?

MGM, 1943
Regie: Tex Avery
Dauer: 7.45 min
Meine Bewertung: * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 13. April bis 20. April


Wieder mal ein „Tex Avery“. In diesem frühen MGM-Cartoon dreht Avery die damals populären Mystery-Krimis durch die Magel, indem er deren Konventionen und Manierismen aufgreift und sie ad absurdum führt. Genauso schön wie die sight gags ist der Wortwitz. Ein Beispiel: In einer Szene tritt ein Skelett (a skeleton) aus der Tür, gefolgt von einem weiteren Skelett, das allerdings rot ist. Das Ganze ist eine Anspielung auf den damals populären US-Komiker Red Skelton.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 12. April 2011 in Just Cartoons, MGM, Trickfilm der Woche

 

Oscar 1991: CREATURE COMFORTS

Aardman Studios (England), 1989
Regie: Nick Park
Dauer: 5.20 min
Meine Bewertung: * * * *
Von Blogbesuchern gewählt als Trickfilm der Woche vom 13. April bis 20. April


Ja, der altbekannte Creature Comforts. Da er mit dem Oscar dekoriert wurde, kommt er hier wiedermal zu Ehren.
Für all die Wenigen, die ihn noch nicht kennen: Regisseur Nick Park (Wallace and Gromit) liess Bewohner u.a. einer Stadtrandsiedlung und eines Altersheims zu ihrer Wohnsituation interviewen und gab die Auflage, sie sollten sich dabei in die Rolle eines Tieres versetzen. Synchron zu den Worten wurden Plastilin-Tiere animiert, die ganzen Interviews erscheinen so als Aussagen von Tieren über ihre Situation im Zoo.
Creature Comforts war in England so erfolgreich, dass weitere Episoden produziert wurden, was schliesslich in einer eigenen Fernsehserie gleichen Titels mündete.